Die RfB ist die Abkürzung für Rückstellung für Beitragsrückerstattung, sogenannte versicherungstechnische Rückstellung. RfB ist der Bilanzposten beim Versicherer zum Bilanzstichtag, der die reservierten Ausschüttung an die Versicherungsnehmer umfasst. Die RfB ist die Beitragsentlastungen, Barausschüttungen, Finanzierung Leistungsverbesserungen oder die Alterungsrückstellungen (PKV §12a VAG) im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen.
Die RfB Zuführungsquote wiederrum ist allein die für die Finanzierung zukünftiger beitragsentlastender Maßnahmen oder Barausschüttungen der Rückstellung für Beitragsrückerstattung.
Die RfB Entnahmequote ist die Entnahme der PKV aus den Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen. Diese kann erfolgen in Einmalbeiträgen zur Verrechnungen und dauerhaften Reduzierung der Beiträge oder als Barausschüttung für Versicherte, die keine Leistungen in Anspruch genommen haben.
Die RfB ist hauptsächlich in der Lebensversicherung (LV), Rentenversicherung (RV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV) von Bedeutung. Die gesetzlichen Grundlagen finden sich im VVG und VAG.

Versicherungstechnische Kennzahlen sind meist nur in Verbindung mit anderen versicherungstechnischen Kennzahlen und ggf. anderen
unternehmensspezifischen Informationen zu interpretieren und zu verstehen. Eine isolierte Interpretation nur einer Kennzahl kann zu falschen Annahmen führen.

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