GOZ ist die Abk. für die Gebührenordnung für Zahnärzte. Die GOZ bestimmt die Vergütung für die zahnärztlichen Leistungen für Privatversicherte und GKV Versicherte, sofern diese einen Anteil der Behandlungen selbst übernehmen. Die Gebühr für die Behandlung darf in der Regel den 1,0 bis 2,3-fachen Satz betragen. Wenn der Zahnarzt besondere Behandlungsmaßnahmen ergreifen muss oder , die über das übliche Maß hinausgehen, muss er dies rechtfertigen und in der Rechnung schriftlich begründen. Nur dann darf das Honorar bis zum Höchstsatz der GOZ mit dem 3,5-fachen Satz berechnet werden. Höhere Gebühren über dem 1,0 bis 2,3-fachen Satz sind unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung (§2 GOZ) sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen zu bestimmen. Laut GOZ kann die Schwierigkeit der einzelnen Leistung auch durch die Schwierigkeit des Krankheitsfalles begründet sein. Die novellierte Gebührenordnung für Zahnärzte ist seit dem 01.01.2012 gültig. Die GOZ regelt das Honorar für die Behandlung von Privatpatienten ausschließlich in Deutschland.

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