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Im Rahmen gesetzlicher Regelungen (bspw. Pflichtversicherungsgesetz, Antidiskriminierungsgesetz AGG) entwickeln die Versicherer jeweils eigene Annahmerichtlinien. Durch diese Annahmerichtlinien kann ein Versicherer seine versicherten Risiken und sein Risikomix steuern. Die Annahmerichtlinien können allgemein gelten oder auch nur einzelne Tarife betreffen. In den Annahmerichtlinien wird definiert oder vorgegeben, unter welchen Vorraussetzungen ein Risiko (Person oder Sache) versichert werden kann, ob es nicht versicherbar ist oder das Risiko beim Versicherer anfragepflichtig ist. Folgend wenige Bsp ohne Anspruch auf Vollzähligkeit:

  • Kfz Versicherung: Typklassenbegrenzung ab Typklasse 30, Neuwerte über 100.000 EUR, keine Mietwagen und Taxen
  • Private Krankenversicherung: Vorlage Gewerbeanmeldung,  Einkommensnachweise der letzten 3 Jahre, Ausschluss bestimmter Erkrankungen, versicherbare Berufe
  • Unfallversicherung: Höchstversicherungssumme, Mindestversicherungssumme, Ausschluss Erkrankungen, Alter, versicherbarer Personenkreis, versicherbare Berufe

 

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