Einbruchszeit ist immer?

Schadensummen Einbruchschaden steigen.

Nicht nur in der Ferienzeit haben Einbrecher Hochsaison. Zwar sind viele verreist und machen es möglichen Dieben oft leicht. Jedoch ist auch die Karnevalszeit eine beliebte Einbruchszeit, wie der VdS meldet. Nordrhein Westfalen ist somit auch die Hochburg bei Einbruchschaden. Die Einbruch-Statistiken für Privatwohnungen verharren seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Rund alle drei bis fünf Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Bei etwa acht von zehn Einbruchschäden steigen die Diebe oft ungehindert durch Fenster, Terrassen- oder Balkontüren in Häuser und Wohnungen ein. Beim Rest wird die ungenügend gesicherte Haustür genutzt. „Viele Menschen machen sich über einen ausreichenden Schutz gegen Einbruch kaum Gedanken“, beklagt Reinhards Conrads, Bereichsleiter Security der VdS Schadenverhütung.

NRW Einbruchhochburg

Einbrecher verursachen Einbruchschäden von über 480 Mio Euro

Jedoch noch nie zahlten die deutschen Hausratversicherer ihren Kunden so viel Geld für Einbruchschaden und Diebstahlschäden wie im Jahr 2013, so der GdV in seiner Presseerklärung. Gestohlene Gegenstände incl. der verursachten Einbruchbeseitigungskosten hätten Kosten von 480 Millionen Euro verursacht. 2009 waren es 460 Mio Euro, was eine Steigerung von 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 ausgemacht habe. Somit verursachen Einbrecher im Durchschnitt ca. 3.300 Euro Einbruchschaden Summe. Wir haben hier für Sie einige Informationen zum Thema Einbruchschäden hinterlegt:

Einbruchzahlen Einbruchbilanz 2013

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Stehlgutliste

Nach einem Einbruch müssen Sie als Versicherungsnehmer unverzüglich, also ohne schuldhafte Verzögerung, Anzeige erstatten und anschließend zeitnah eine Stehlgutliste einreichen. Sollten Sie keine Bilder oder Rechnungen vorliegen haben, vermerken Sie dies. Ggf. können Ihnen Zeugen (bspw. Nachbarn oder Freunde) den vorherigen Besitz bestätigen.


Keine Chance für Einbrecher

  • Grundsätzlich sollten Sie Anwesenheit signalisieren.
  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab. Einbrecher können unverschlossene Türen innerhalb von 10 Sekunden öffnen.
  • Alle Fenster, Terrassen und Balkontüren, sowie natürlich auch alle anderen Aussentüren abschließen.
  • Sie sollten niemals einen Ersatzschlüssel im Außenbereich wie unter der Fußmatte oder im Blumentopf verstecken. Einbrecher finden meist alle Verstecke.
  • Sollten Sie oder Ihre Kinder Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie umgehend den / die betreffenden Schließzylinder aus.
  • Wenn Sie wegen Krankheit, Kur, Urlaub, Betriebsausflüge abwesend sein sollten, Briefkasten von Nachbarn leeren lassen oder bei der Post einen „Lagerauftrag“ stellen.
  • Auch sollten Tageszeitungen für einen Abwesenheitszeitraum abbestellt werden.
  • Grundsätzlich Licht über eine Zeitschaltuhr während der Abwesenheit steuern und sofern möglich, elektrische Rollläden ebenfalls mit Zeitsteuerung.
  • Sofern ein mehrstöckiges Wohnhaus, sollten Sie Einbrechern keine Kletterhilfen, wie Leitern oder Gartenstühle, Mülltonnen direkt am Haus herumstehen bzw. -liegen lassen.
  • Wertsachen wie Schmuck, Wertpapiere oder Bargeld in einem Safe aufbewahren. Grundsätzlich gilt sowieso zu prüfen, ab welchem Wert Ihr Hausratversicherer einen Tresor oder weitere Sicherungen fordert.
  • Keine öffentliche Ankündigung der Abwesenheit über social-media Kanälen.
  • Bei Reisen blicksichere Adress-Kofferanhänger verwenden.
  • In einbruchhemmende Sicherheitstechnik für Fenster und Türen investieren.

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