Das Beleihungswertgutachten bestimmt den Wert einer Immobilie auf Rechtsgrundlage der Beleihungswertverordnung (BelWertV)
Beim Beleihungswertgutachten wird im Rahmen einer vorsichtigen Bewertung der zukünftigen Verkäuflichkeit einer Immobilie bewertet. Hierbei wird die langfristige und nachhaltige Marktgegebenheit sowie der derzeitigen und möglichen anderweitigen Nutzungen berücksichtigt. Das Beleihungswertgutachten darf somit keine spekulativen Elemente berücksichtigen. Der Beleihungswert darf einen auf transparente Weise und nach anerkannten Bewertungsverfahren ermittelten Marktwert nicht übersteigen. In der Beleihungswertverordnung ist
a) die Form eines Beleihungswertgutachten
b) der Inhalt eines Beleihungswertgutachten
c) die Anforderungen an dafür zugelassenen Gutachter hinsichtlich Qualifikation, Erfahrung und Unabhängigkeit
geregelt.
Allein die Pfandbriefbanken entscheiden und prüfen, welche Gutachter die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, um Beleihungswertgutachten erstellen zu dürfen.