Bei der Beitragsverrechnung werden die Überschüsse der Versicherung sofort an den Versicherten weitergegeben und mit den Beiträgen verrechnet. Durch die Beitragsverrechnung sinken die „netto“ zu zahlenden Beiträge. Dieser „Nettobeitrag ist jedoch nicht garantiert, sondern kann jedes Jahr vom Versicherer angepasst werden, wenn sich die Kostensituation ändert. Sollte der Versicherer keine Überschüsse erwirtschaften, muss der Versicherungsnehmer den Bruttobeitrag bezahlen. Entgegen häufig anderslautender Aussagen auch vieler Versicherer ist der Beitrag jedoch nicht grundsätzlich auf den Bruttobeitrag begrenzt (sog. Freizeichnungs- und Treuhänderklauseln gem. §172 VVG). Die Beitragsverrechnung findet sich häufig bei der Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.

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