Mit dem Ausfuhrkennzeichen können fahrbereite Kraftfahrzeuge mit gültiger TÜV Prüfplakette (§ 29 StVZO) aus Deutschland ins außereuropaeische Ausland ausgeführt werden. Mit dem Ausfuhrkennzeichen können Kraftfahrzeuge bestmöglichst außerhalb der EU überführt werden. Das Ausfuhrkennzeichen wird auch als Zollkennzeichen oder Exportkennzeichen bezeichnet.
Das Ausfuhrkennzeichen ist weiß mit schwarzer Schrift und hat auf der rechten Seite einen roten Längsbalken mit dem schwarz eingeprägten (ggf. auch Aufkleber)Ablaufdatum.
Das Ausfuhrkennzeichen kann bei der Kfz-Zulassungsbehörde oder Straßenverkehrsamt unter Vorlage einer gelbe Versicherungskarte beantragt werden. Zur Zulassung wird eine besondere Kfz-Haftpflichtversicherung (eVB Stand 2015 nicht möglich) benötigt, die der Versicherungsnehmer bei seinem Kfz Haftpflichtversicherer anfragen kann. Es gilt das AuslPflversG.

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