Im Zusammenhang mit der BAV ist hiermit eine gesetzlich unverfallbare Anwartschaft und laufende Leistungen einer bestehenden betrieblichen Altersversorgung gemeint, welche bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nur mit Einschränkungen abgefunden werden können (§ 3 BetrAVG).
Ein Arbeitgeber darf diese sogenannten „Kleinstrenten“ abfinden. Unter „Kleinstrenten“ versteht der Gesetzgeber, wenn die laufenden Leistungen nicht höher als 1 Prozent der monatlichen Bezugsgröße gemäß §18 SGB IV betragen. Bei Kapitalleistungen darf die unverfallbare Altersrentenanwartschaft 120 Prozent der monatlichen Bezugsgröße nicht übersteigen. Diese „Kleinsrentenregelung“ findet sich bspw. auch bei der Auszahlung der Riesterrente.