Ein Audi-Fahrer fuhr eine Straße entlang. Er wurde allmählich langsamer, um zu wenden. Als er vor einer Kreuzung sein Kfz nach links lenkte, setzte ein von hinten kommendes Fahrzeug an, links zu überholen und es kam zum Unfall. Am Audi entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro. Der Unfallgegner solle zumindest die Hälfte übernehmen, meinte der Audi-Fahrer. Dieser weigerte sich jedoch zu zahlen. Zu Recht, entschied das Amtsgericht München (Az. 345 C 15055/09). Bei einem riskanten Wendemanöver müsse sich der Verkehrsteilnehmer so verhalten, dass er keinem Anderen schade.