Wie die Süddeutsche Zeitung am 10.02.2011 veröffentlichte, stimmte die Mannheimer Versicherung einem Vergleich mit dem Geschädigten zu, dem durch einem missglückten Mordanschlag die Möbel zerstört wurden. Die streitenden Parteien einigten sich auf einen Vergleich, bei dem die Mannheimer Versicherung einen Großteil des Schadens begleichen wird. Interessant ist sicherlich, dass das OLG München Schüsse aus einem Maschinengewehr als einen versicherten Explosionsschaden darstellt. Nach Einschätzung der Mannheimer Versicherung, welches auch in der Vorinstanz des LG Ingolstadt bestätigt wurde, würden Schüsse nicht unter die versicherten Risiken der VHB fallen. Das geschädigte Ehepaar wiederum war der Meinung, dass die Kugeln durch Explosionen in der Maschinenpistole beschleunigt werden. Das Gericht schloss sich der Meinung an und schlug einen Vergleich vor. Die Mannheimer Versicherung zahlt anstelle der
ursprünglich geforderten 9114,82 EUR insgesamt 7291,85 Euro zzgl. Zinsen. Da die VHB keine klare Definition vorsahen, ob Explosionsschäden auch Kugeln ein- bzw. ausschlössen, gehe wie üblich die Verwendung der allgemeinen Versicherungsbedingungen zulasten des Verwenders.