Strahlenschäden durch radioaktive Belastungen und Risiken gelten in der privaten Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung als ausgeschlossen. Ähnliche Regelungen gelten für Krieg und Terroranschläge. Auch der Todesfall resultierend aus einer radioaktiven Verstrahlung gilt dann als nicht versichert. Kommt es jedoch wie 2011 in Japan aufgrund eines Erdbebens oder Tsunami zur radioaktiven Verstrahlung und danach zum Todesfall, sind die Hinterbliebenen abgesichert. „Die Versicherer würden für Todesopfer leisten, weil der Schaden Folge einer Naturkatastrophe ist“, sagt eine Sprecherin des GDV.
Personen, die durch Erdbeben oder Tsunami direkt zu Schaden kommen, sind über Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherungen weiterhin versichert.