Auf dem Weg zur Arbeit sind Arbeitnehmer durch die Unfallversicherung ihres Betriebs unfallversichert. Wie die Unfallkasse Hessen auf ihrer Internetseite mitteilt, besteht Unfallversicherungsschutz auch bei Pannenhilfe auf dem Weg zur Arbeit. Natürlich tritt in diesem Fall nicht die für den Arbeitnehmer zuständige Berufsgenossenschaft ein, denn die Pannenhilfe auf dem Weg zur Arbeit hat mit dem Arbeitsverhältnis ja nichts zu tun. Jedoch kann ein unfallgeschäditer Pannenhelfer Ansprüche gegen die Unfallkasse der Gemeinde geltend machen, in dem der Halter des Kfz seinen Wohnsitz hat. Handelt es sich um ein gewerblich genutztes Fahrzeug, ist die Berufsgenossenschaft des Fahrers zuständig. Das gilt zum Beispiel beim Wechsel eines Reifens, der Starthilfe mit einem Überbrückungskabel oder beim Anschieben eines liegengebliebenen Autos. Versicherungsschutz besteht aber auch, wenn einem anderen Kraftfahrer Pannenhilfe geleistet wird. Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn ein Mitfahrer bei einer eigenen Panne hilft..